Die Mannschaften der U 16 weiblich und männlich erkämpfen sich jeweils die Bronzemedaille und Richard Peermüller wird Spieler des Turniers!

Am Wochenende fanden die Sachsenmeisterschaften der U 16 statt. Unsere Mädchen und Jungen der der Jahrgänge 1998 und jünger stellten sich den besten Jugendmannschaften Sachsens und das letztendlich mit Bravour!

U 16 weiblich:

Die Mädchen mussten dazu nach Weißwasser fahren. An dieser Stelle gleich ein herzliches Dankeschön an den Veranstalter! Es war ein tolles Turnier mit sehr guten Schiedsrichtern und einem wirklich liebevollen Catering! Die Vorrundenauslosung bescherte uns als Gegner die Mannschaften der Talentestützpunkte PSV Chemnitz und SSV Fortschritt Lichtenstein. Begonnen wurde mit dem Spiel gegen Lichtenstein. Ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt lief bei unseren Mädels nichts zusammen! Mit einer normalen Leistung der Spielerinnen wäre Lichtenstein zu diesem Zeitpunkt noch schlagbar gewesen, aber bedauerlicherweise konnte das Team rund um Kapitän Steffi nicht an die Leistungen der Bezirksmeisterschaft anknüpfen. Eine klare Niederlage mussten wir im ersten Spiel verkraften.

Nach einer Spielpause hieß es dann, Chemnitz zu schlagen, um noch das Halbfinale zu erreichen. Diese Aufgabe wurde recht souverän gelöst, jedoch noch  immer noch mit einigen Unstimmigkeiten. Nun wartete der Halbfinalgegner auf uns und das war kein anderer als die Mannschaft des DSC. Auch unter den Augen des anwesenden Landestrainers zeigten die Mädels nun eine wirklich ansprechende Leistung. Der Landesstützpunkt wurde gefordert und wackelte, aber er fiel nicht. Das war sicherlich auch nicht zu erwarten, aber wichtig war, dass die Mannschaft gezeigt hat, welches Potential in ihr steckt und das sie sich auch innerhalb eines Turniers über den Kampf steigern kann. Das war es, was die Trainerin und vor allem die mitgereisten Eltern sehen wollten. Ein tolles und wirklich ansehenswertes Spiel wurde da geboten! Mit diesem Ergebnis war klar, wir spielen um eine Medaille und die wollten die Mädels unter allen Umständen haben! Daran ließen sie im letzten Spiel des Turniers auch keinen Zweifel mehr und ließen dem Gastgeber Weißwasser keine Chance! Überlegen holten sie sich die Bronzemedaille! Ein versöhnliches Ende, wenn auch allen bewusst war, da war vielleicht  mehr drin. Im Finale standen sich nun die Mannschaft des DSC und SV Lichtenstein im Kampf um den Titel des Landesmeisters gegenüber. Alle Anwesenden sahen ein Spiel auf hohem Niveau, geprägt von tollen Einzelaktionen, mannschaftlicher Geschlossenheit und tollen Emotionen bei beiden Mannschaften. Es sollte das einzige Dreisatzspiel des Turniers werden und man wollte es fast nicht glauben, mit dem glücklichen Ende für Lichtenstein bei einem Satzstand von 16:14 im dritten Satz!

Herzlichen Glückwunsch an die Spielerinnen von Lichtenstein zu dieser tollen Leistung! Glückwunsch selbstverständlich auch an die Mädels des DSC zur Silbermedaille und natürlich einen herzlichen Glückwunsch an unsere Mädels zur Bronzemedaille! Wir wünschen den Mannschaften von Lichtenstein und DSC für die anstehende Regionalmeisterschaft viel Erfolg und hoffentlich die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft!

Ein herzliches Dankeschön wie immer den Eltern unserer Spielerinnen für die immer währende Unterstützung an den Spieltagen!

Für den USV TU Dresden haben gespielt: Steffi B., Elizabeth B., Carolin Z., Adrienn W., Maike W., Antonia K. und Sophia W.  (alle 1998)

U 16 männlich:

Unsere Jungs hatten fast so etwas wie einen Heimvorteil, denn gespielt wurde in der Halle des Hülßegymnasiums  in Dresden. Auch hier ein Dankeschön an den Ausrichter, dem Organisationsteam des VC Dresden.

Im ersten Vorrundenspiel musste unsere Mannschaft gegen den SV Reudnitz ran. Den besseren Start erwischte zwar der Gegner und gewannen dadurch auch hauchdünn den ersten Satz, jedoch konnten die USV Jungs durch einen soliden Spielaufbau und durch sichere Aktionen am Netz den zweiten Satz, sowie den Tiebreak klar für sich entscheiden. Das zweite Vorrundenspiel absolvierten die Jungs des USV mit einem deutlichen 2:0 Erfolg gegen den VSV Eintracht Reichenbach. Von diesen zwei Siegen motiviert, startete das Team um Kapitän Satiya euphorisch in das Halbfinale gegen die Mannschaft des VV DJK Colditz. Aufgrund eines sehr nervösen und verhaltenen Beginns, kamen unsere Jungs nicht recht ins Spiel. Durch eine zu hohe Eigenfehlerquote reichte es dann auch nicht im zweiten Satz für einen Erfolg und somit verloren die Jungs am Ende 0:2. Nun musste das Team im Spiel um Platz 3 ein weiteres Mal gegen den SV Reudnitz ran, wo sie erneut eine starke Leistung zeigten und mit einem klaren 2:0 Sieg die Bronzemedaille sicherten. Gerade weil es für einige Spieler das erste größere Turnier war, ist es wirklich erstaunlich, welche Leistung hier durch die Spieler erbracht wurde! Kompliment an alle Beteiligten!

Toller Einzelerfolg noch für Richard Peermüller, der zum  besten Spieler des Turniers gewählt wurde!! Damit haben wir als Verein bei den diesjährigen Sachsenmeisterschaften nun schon zum zweiten Mal diese Auszeichnung für einen Nachwuchsspieler aus unseren Reihen erhalten! Herzlichen Glückwunsch also an Richard verbunden mit einem „Weiter so!!!“!

Herzlichen Glückwunsch auch die Spieler des VC Dresden zum verdienten Meistertitel an die Spieler von Colditz  zur Silbermedaille! Selbstverständlich einen herzlichen Glückwunsch an unsere Jungs zur Bronzemedaille! Wir wünschen den Mannschaften vom VC Dresden und Colditz für die anstehende Regionalmeisterschaft viel Erfolg und hoffentlich die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft!

Ein großes Dankeschön an Gerd für seine Bereitschaft,  die Jungs als Trainer zu betreuen. Bedauerlicherweise war es unserem Trainer Rudi auf Grund seiner Co-Trainerverpflichtung bei der 1. Mannschaft des VC Dresden an diesem Tag nicht möglich, über den gesamten Zeitraum des Spieltages in der Halle anwesend zu sein. Vielen Dank auch an alle, die unsere Jungs in der Halle unterstützt haben, ob Eltern oder Fans!

Für den USV TU Dresden haben gespielt: Satiya M., Richard P., Richard G., Reinhold G., Werner N., Lukas H., Fin M., Gary Z., Johann P. und Ferdinand R..

Fotos: Dirk Michen

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