Serbische Neuzugänge bringen nicht den gewünschten Impuls

VSV Jena 90 - USV TU Dresden 3 : 2 (25:22 25:21 18:25 17:25 15:8)

Mit einer verdienten 2:3 Niederlage im Gepäck, verließen die TU-Männer mit ihrem Retro-Bus die zweitgrößte Stadt Thüringens. Obwohl man schon beim Einspielen einen bleibenden Eindruck hinterlassen konnte, überzeugte man nur in 2 Sätzen. Die Trainingsgruppe 1 musste nach einer verlorenen Trainingswette in knappen Höschen auflaufen. Die beiden serbischen Neuzugänge Petr Pummelovic und Srdan Szlankovic konnten nur phasenweise ihr Potenzial abrufen. Der gewünschte Impuls auf die Mannschaft blieb daher aus. Eventuell lag es an der kurzen Eingewöhnungzeit, so dass Trainer Robert Eckelt mit Sicherheit eine Steigerung im nächsten Spiel erwarten kann.

Zum Geschehen, in gewohnt sachlicher Manier:

 

Satz 1 begann verheißungsvoll für die TU'ler, die Punkte aus eigener Annahme wurden sicher verwandelt. Die agilen Mittelblocker sicherten das ein ums andere Mal den schnellen Punktgewinn. Bis Mitte des Satzes hielt man so einen knappen 2-3 Punktevorsprung, trotz unterirdischer Aufschlagquote. Eine Phase in der die Dresdner ihren Angriff nicht durchbrachten, wendeten das Blatt zu Gunsten der Thüringer, die ihrerseits ihre Fehlerquote reduzierten und damit den 25:22 Satzgewinn verbuchen konnten.

Weiter mit hoher Fehlerquote im Aufschlag und fehlendem Durchsetzungsvermögen im Angriff ging es in Spielabschnitt 2. Die Thüringer mussten kaum einen ihrer Punkte selber erzielen, der USV unterstützte den VSV dabei tatkräftig. Die 2:0 Satzführung war daher folgerichtig. Erstaunlicherweise konnten noch 21 eigene Punkte erzielt werden.

Ein anderes Bild ergab sich im nächsten Satz, mit wesentlich mehr Angriffsdruck und minimierter Fehlerquote konnte sich die Elbestädter Stück für Stück absetzen. Kapitän Stefan Adler verteilte die Bälle aus einer soliden Annahme heraus und die Angreifer agierten cleverer als in den beiden Sätzen zuvor. Mit 25:18 entschied man Satz 3 deutlich für sich.

Nahtlos knüpften die Gäste an ihre Leistung aus dem vorherigen Spielabschnitt an. Auch ein Schreibfehler auf dem Austellungszettel konnte folgenlos kompensiert werden. Mit solidem Vorsprung gelang der Satzausgleich. Der Tie-Break sollte die Entscheidung bringen.

Zum 5. Satz muss man nicht viel hinzufügen. Es bleibt letztendlich nur der Verweis auf die Sätze 1 und 2, so dass man sich mit einem Pünktchen in Jena begnügen musste.

Glücklicherweise reichen mittlerweile 2 gute Sätze für einen Punktgewinn, um nicht mit komplett leeren Händen nach Hause zu fahren. Dennoch war sicherlich auch in diesem Spiel mehr drin, aber letztendlich konnte man das Potenzial nicht konstant aufzeigen, deshalb geht der Sieg verdient an die Thüringer. Mit der Niederlage rutscht der USV auf Platz 4 ab.

Schon am kommenden Wochenende folgt der nächste Spieltag. Zu Gast in der Arena des MAN-Gymnasiums ist der SV Reudnitz. Für die Verköstigung der Zuschauer wird wie immer gesorgt sein, so dass aus Zuschauersicht alle Vorraussetzungen erfüllt sein sollten um 20:00 Uhr das Spiel zu verfolgen.

Mit dabei waren: Thomas Langnau, Stefan Adler, Dominic Schmeele, Johannes Ardelt, Robert Liebscher, Karsten Stoof, Tilo Einsiedel, André Mü, Thomas Krüger, Mathias Rosenthal, Richard Jänichen, Daniel Nahhas und unser Maskottchen Franz Neumann