Eine Zugfahrt die ist lustig…

Was gibt es Schöneres, als am 1.Advent in einem überfüllten Zug zum Auswärtsspiel nach Chemnitz zu reisen? Richtig, in einem einem völlig überfülltem Zug zurück zu fahren. Vielen Dank an dieser Stelle an die Deutsche Bahn. Nach einer kuscheligen Anreise, ging es diesmal auf direktem Wege zur Spielstätte des Chemnitzer PSV. In der Halle angekommen,  durften wir uns am Vorspiel der 2. Damenmannschaft des CPSV erfreuen. Obwohl das Spiel mehrfach auf der Kippe stand, konnten die Gastgeberinnen das Spiel knapp mit 3:0 für sich entscheiden, so dass die USV Herren rechtzeitig auf das Feld konnten. Die Ausgangssituation war klar, nur 1 Sieg konnte heute zählen, zumal beim letzten Spiel mit Reudnitz der Hinrunde eine ungleich schwerere Aufgabe wartet. Bis auf Ahmed Ehrenberg waren alle Mann an Bord.

Folgende Aufstellung schickte USV-Trainer Rolf Petters aufs Feld: AA: Falk Balthasar, Mathias Heißig; MB: Martin Konrad, Thomas Krüger; D: Robert Liebscher; Z: Stefan Adler; L: Adam Sykut

Recht schnell fanden die Dresdner ins Spiel, so dass man sich mit 10:6 absetzen konnte. Doch eine wackelnde Annahme und nicht konsequent ausgespielte Dankebälle hielten die Chemnitzer im Spiel. Beim Stand von 24:23 hieß es Satzball TU. Ein Fehlaufschlag und 2 verschlagene Angriffe bedeuteten aber den 27:25 Satzgewinn für den CPSV.

Ein Spiegelbild bot auch der 2. Satz. Robert Eckelt durfte diesmal von Beginn an aufs Feld, dafür musste Falk Balthasar weichen. Eine 14:8 Führung reichte wieder nicht, um den Gastgeber in die Knie zu zwingen. Wieder verspielten die Hauptstädter leichtfertig den Satz. Auch die eingewechselten Falk Balthasar, Max Heinze und Tilo Einsiedel konnten das Blatt nicht wenden.

Mit dem Rücken zur Wand, legte Rolf Petters nun nochmal alles in eine Waagschale und ließ Max Heinze für Martin konrad beginnen. Die  von Trainer Petters geforderten Verbesserungen im Aufschlag- und Blockspiel zeigten nun ihre Wirkung und zwangen die Chemnitzer bereits früh zu ihren beiden Auszeiten. Über die Stationen 6:2 und 11:6 verkürzten die Gäste mit dem 25:15 Satzgewinn auf 1:2.

Mit neuem Mut ging es in den 4. Satz. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, konnte man sich wieder fangen und lag 12:11 Front. Doch nach wackelnder Annahme hieß es wieder 12:14 aus Sicht der Dresdner. Mit Heiko Taubenreuther für Robert Eckelt kam dann die Wende. Immer wieder konnte er sich gegen den Chemnitzer Block durchsetzen und trug entscheidend zum 25:20  Satzgewinn bei.

Entschlossen ging man in den Tiebreak, 2 von 2 wurden diese Saison bereits gewonnen. Mit dem nötigen Biss, erkämpften sich die Dresdner entscheidende Vorteile. Beim Stand von 8:6 wurden die Seiten gewechselt. Nach Aufschlag- und Angriffsfehler des CPSV setzte man sich auf 10:6 ab. Beim Stand von 14:11 verwandelte Robert Eckelt den 2. Matchball, so dass der 4. Sieg in Folge feststand.

Trainer Rolf Petters nach dem Spiel: „Nach den unnötigen beiden Satzverlusten haben wir uns gut zurück ins Spiel gekämpft. Unser Aufschlags- und Blockspiel waren hierbei der Schlüssel zum Erfolg. 3 Punkte wären heute sicherlich möglich gewesen, aber nach den anfänglichen Schwierigkeiten, können wir auch mit den 2 Punkten gut leben. Wichtig war, dass wir mit einem Erfolgserlebnis ins letzte Spiel zu Hause gegen Reudnitz gehen. Ein Sieg nächste Woche wäre enorm wichtig um sich ein bisschen Luft im Abstiegskampf zu verschaffen, wobei Reudnitz stärker als Chemnitz einzuschätzen ist.“

Mit 14 Leuten in den Zwischengang des Zugabteils gequetscht, ging es wieder in die Heimat. Diverse Alkoholika halfen hierbei über sauerstoffarme Luft hinweg. Das Trainergespann durfte selbstverständlich 1. Klasse reisen. Thank you for traveling with Deutsche Bahn.

Mit aktuell 9 Punkten aus 8 Spielen, steht man weiterhin auf Rang 7 in der Tabelle. Im letzten Spiel des Jahres am Samstag den 7.12.2013 gastiert der SV Reudnitz in der Heimspielhalle auf der Haydnstraße. Anpfiff ist wie immer 18:00Uhr und Zuschauer sind wie immer zu Speis und Trank herzlich willkommen.

Bericht: Robert Liebscher