Comeback von Konrad beschert Sieg

Nachdem  #DeinUSV im letzten Spiel gegen die Mettigel so fad agierte wie deren  Hack, konnten die Dietze-Schergen gegen das Schlusslicht vom TSV 1976 einen ungefährdeten 3:0 Erfolg feiern. Der im Stadtderby gegen die Mettigler noch  schmerzlich vermisste BMW-Fan Martin Konrad feierte nach einer komplizierten Nagelbettentzündung gegen die Messestädter sein Comeback. Die Anwesenheit des erfahrenen Mittelblockers und Führungsspielers machte sich auch gleich in der Mannschaft bemerkbar. Der leidenschaftliche Heimaturlauber Rick Ottolinger sah sich neben dem wuchtigen Aufschläger André Müller nach ungewohnt hoher Trainingsanwesenheit überraschend in der Startsechs.

Die beiden Mittelblockasse Thomas Krüger und Martin Konrad bildeten damit die wohl teuerste Auswechselbank in der stärksten Regionalliga aller Zeiten. Auch Richard Jänchen dürfte von Anfang an mitwirken nachdem er gegen die Mettigel nach lascher Vorstellung bei der Erwärmung vom Protokoll gestrichen und  von Trainer Tobias Dietze vorzeitig zum Duschen geschickt wurde. Bei den Leipzigern fehlten viele Leistungsträger, so dass hier selbst der Busfahrer mit auf dem Protokoll stand. Zu allem Überfluss hatte dieser auch noch seine Turnhose vergessen.

Mit maximaler Konzentration versuchten die Gastgeber die Vorgaben des Trainers umzusetzen. Dieser hatte einträchtig vor dem gefährlichen Leipziger Flügelspiel gewarnt, welches in der Vorwoche den ersten Sieg für den TSV in dieser Saison brachte. Der Gegner war hier der Tabellenführer von den L.E. Volleys II. Trotz optimalem Konzentrationsniveau unterliefen den Dresdnern immer wieder leichte Fehler. Im Laufe des Satzes konnten sich die TU-Burschen jedoch steigern und  unter dem Anfeuerungsrufen von Partymaus Martin Konrad sicherte man sich den 25:20 Satzerfolg. Im zweiten Satz konnte man die Fehlerquote auf ein Minimum reduzieren, so dass Trainer Tobias Dietze die Möglichkeit zu einigen Wechseln gegeben wurde. So feierte der aufgeregte Regionalligarecke Martin Konrad sein Comeback. Da bei den Messestädtern nicht viel zusammen lief, ging der USV-Sechser mit 2:0 in Führung. (25:9).

Im dritten Satz wollte man die Fehler aus der Vergangenheit vermeiden und ging mit maximaler Konzentration und Spannung in den vermeintlich letzten Spielabschnitt. Ähnlich souverän dem vorangegangenen Satz agierten die Elbestädter und lieferten dabei ein Spiegelbild der aktuellen Trainingswoche. Damit war nach intensiven 59min der ungefährdete 3:0 Erfolg in Stein gemeißelt. (25:14)

Damit hält der USV weiter Anschluss an das Spitzentrio und belegt aktuell Rang 4. Bereits am Samstag heißt es wieder volle Konzentration und maximale Spannung, wenn es in der Doppelkornarena gegen den nächsten Gegner aus Nordhausen geht.