Nichtjugendfreie Szenen beim Spitzenspiel

#DeinUSV stürzt mit einem deutlichen 3:0 den bisherigen Tabellenführer von den L.E. Volleys II aus Leipzig und überraschert damit nicht nur den Trainer der Messestädter. Mit einer blitzsauberen Leistung zeigen die Qualitätshacklinge der TU, dass Sie trotz einiger Gewichtsnachtteile das Volleyballs spielen noch nicht verlernt haben. Damit bleiben die Elbestädter im Jahr 2017 weiterhin ungeschlagen und sind für das Spiel des Jahres gegen die Mettigler vom DSSV bestens gewappnet. Erstmals seit langem konnte sich Felix Merte nach mangelnder Trainingsbeteiligung wieder für den Spieltag empfehlen und durfte sich das engmaschige Liberotrikot über seinen stählernen Körper stülpen.

Die Befürchtung einer Anzeige wegen sexueller Nötigung oder gar Einmsichungen durch das Jugendamt ob seiner devoten Sportbekleidung bestätigten sich aber Glücklicherweise nicht. Thomas Krüger rotierte für Rick Ottolinger, der nach mangelnder Trainingsbeteiligung zur Strafe einem Familienfeste beiwohnen musste, zurück ins Team. Auch Profischminker Richard Jänchen wehrte sich gegen eine Teilnahme am Spitzenspiel und zog es stattdessen vor an einem Schminkkontest teilzunehmen. So hatte der exzentrische USV-Trainer Tobias Dietze wenig Möglichkeiten der Aufstellung eine kreative Note zu verpassen. Große Überrascherungen blieben auch auf Seiten der Leipziger aus. Nur die beiden gefährlichen Undercutter der L.E.s blieben erstmal in Wartestellung.

Der USV begann wie die Feuerwehr und setzte den Tabellenführer durch gute Aufschläge unter Druck. Selbst der kleinste Annahmespieler der Leipziger hatte Probleme den Ball zum Zuspieler zu schaufeln. Die Gäste taten sich dadurch schwer ihren Rhythmus zu finden. Dafür verwertete der USV sicher und konsequent seine Angriffe. Eine selten gesehene Spielfreude machte sich bei der schwersten Regionalligamannschaft aller Zeiten breit. So konnten die Dresdner den Satz sicher mit 25:17 gewinnen. Auch im weiteren Spielverlauf schafften es der USV den Gegner stetig unter Druck zu setzen. Selten erreichte die L.E. Volleys eine stabile Annahme um ihr gefährliches Kurzpassspiel aufzuziehen. Da sich die gewohnten Schwächephasen des Gastgebers stark in Grenzen hielten, konnten die Sätze 2 und 3 ebenfalls souverän gewonnen werden. (25:13; 25:19)

Der überrascherte Trainer Christoph Rascher nach dem Spiel: "Glückwunsch erstmal an die sympathischen Jungs vom USV. Meine Mannschaft kam hier heute gar nicht ins Spiel. Eventuell lag es aber an dem engen Fummel von Felix Merte, der scheinbar doch für gewisse innerliche Aufregung gesorgt hat. Und noch ein Kommentar zum Hack: Das beste, dass ich je gegessen habe."

Schon am kommenden Samstag geht es weiter im Mettigel-Megadom am Messering. Hier fällt im Spiel des Jahres die Entscheidung zur Dresdner Stadtmeisterschaft. Anpfiff ist hier 20:00 Uhr und für eine gigantische Pyroshow sind schon alle Vorbereitungen getroffen. Hobbypyormane Peter E. ist leider verhindert, hat aber bereits sämtliche Vorkehrungen für eine perfekte Lichtershow getroffen.