RICKschlag für die USV-Volleyballer

TSG Markleeberg von 1903 - USV TU Dresden   3:1 (18:25; 16:25; 28:26; 25:18)

Im Regionalligaklassiker gegen die TSG Markleeberg mussten sich die USV'ler mit 1:3 geschlagen geben. 11 Spieler traten zum Samstagnachmittag die Auswärtsfahrt an. Erstmals im USV-Kader standen Rick Ottolinger und Kevin "Love" Hoffmann. Zudem war Robert Liebscher, nach kurzer Kreativpause, ebenfalls wieder an Bord. Richard Jänchen war an diesem Wochenende leider verhindert, er musste seinen Titel im Kinderschminken bei einem Schulfest in Berlin verteidigen.

Nach dem hoffnungsvollen Auftakt gegen die Jungs aus Bad Düben ging man frohen Mutes in das Spiel. Leider verpasste man den Start und fand nur langsam in das Spiel. Trotz extrem starker Annahme konnten sich die USV-Angreifer zu selten gegen den Block durchsetzen. Zudem wurde Diagonalangreifer Philipp Burkhardt zu wenig eingesetzt, so dass er keine Chance hatte seine Angriffsquote zu verbessern. Gegen Ende des Satzes stabilisierte sich das Dresdner Spiel ein wenig, trotzdem gewannen die Südleipziger den ersten Durchgang klar mit 25:18.

Ein besseres Bild gaben die Hauptstädter im 2. Satz. Trotz schlechtem Blockspiel und Unsicherheiten in der Langnau'schen Annahme, konnte der Spielabschnitt mit 25:16 gewonnen werden. Trainer Dominic Schmele resümierte nach dem Spiel: Die mäßige Blockarbeit im 2. Satz durch unsere beiden Mittelblocker hat mich an dieser Stelle schon geärgert, der Satzgewinn ist klar auf unsere gute Annahme- und Abwehrleistung zurückzuführen.

Die Gäste kontrollierten nun das Spiel und gingen mit einem guten Polster in den Endkampf des dritten Spielabschnitts, weiterhin mit sehr stabiler Annahme. Doch nach einer 21:17 Führung konnten die Markleeberger auf 23:24 verkürzen. Den anschließende Satzball, der als Dankeball kommend in einem agressiven Bagger ins gegnerische Feld befördert wurde, konnte der unter seinen Möglichkeiten gebliebene Dresdner Mittelblock nicht entschärfen, so dass die Leipziger zum 24:24 ausglichen. Mathias Rosenthal ärgerlich nach dem Spiel: "Solche Chancen musst du dann einfach eiskalt ausnutzen, ich baggere den Ball extra hart zum Gegner, damit es unser Block einfach hat, den Sack zu zumachen, doch dann kommt einfach dort nichts. Auf dem Niveau verlierst du dann halt an der Stelle das Spiel." Zwei weitere Satzbälle konnten die TU'ler ebenfalls nicht verwerten, was letztendlich dann auch an Thomas Langnau lag, der bis dato mit hervorragender Quote die Bälle in der entscheidenden Phase zu wenig gefordert hat.

Das Momentum lag nun eindeutig auf Seiten der Gastgeber. Selbst die Einwechslung von Robert Liebscher, der mit sehenswerten Abwehraktionen auf sich aufmerksam machte, konnte das Ruder nicht mehr herum reißen. So musste man sich mit der Niederlage abfinden und die Heimreise ohne Punkte antreten. Das einzig positive in diesem Satz war wieder die hevorragende Annahme.

Nächstes Wochenende kommt es dann auf der Haydnstraße zum Dresdner Derby gegen die zweite Mannschaft des VC Dresden. Ab 20 Uhr sind alle zu Speis und Trank herzlich eingeladen. Wir haben uns mannschaftsintern dazu entschlossen, diesmal keinen Eintritt zu verlangen. Franz Neumann war so großzügig auf seine Gage zu verzichten.

Mit dabei waren:
Tom Liebscher (L), Franz Neumann (AA), Thomas Langnau (AA), Kevin "Love" Hoffmann (AA/D), Robert Liebscher (AA/D), Dominic Schmele (Z), Mathias Rosenthal (Z), André Müller (MB), Rick Ottolinger (MB), Tilo Einsiedel (MB)