Trotz frenetischer Fans - Wieder kein Grund zum Jubeln

Zum Klassiker kam es am Samstag in der Regionalliga Ost zwischen dem USV TU Dresden und der TSG Markleeberg. 50 Zuschauer besuchten das 3. Heimspiel der TUler und sahen ein spannendes Spiel. Rolf Petters musste im Vergleich zur knappen 2:3 Niederlage vom vergangenen Spieltag gegen Erfurt auf Mittelblocker Thomas Krüger verzichten, dafür standen Martin Konrad und Philipp Reiche wieder zur Verfügung.

Kapitän und Zuspieler Stefan Adler führte folgende Startaustellung aufs Feld: Robert Eckelt (AA), Heiko Taubenreuther (AA), Martin Konrad (MB), Maik Schumann (MB), Robert Liebscher (D) und Hannes Bräuer (L).

Über Satz 1 gibt es nicht viel zu sagen, nach einer desolaten Leistung ging man sang und klanglos mit 8:25 unter. Gerade 3 eigene Punkte konnte man erzielen. Entsprechend nervös begann auch der 2.Satz, doch durch eine gute kämpferische Einstellung kamen die Petters-Schützlinge wieder zurück ins Spiel. Der eingewechselte Lutz Hoffmann sorgte zusätzlich für einen Stimmungswandel. Auf der Zielgeraden konnte der knappe Rückstand zum 1:1 Satzausgleich (25:23) verbucht werden.

Mit Schwung startete der USV auch in Spielabschnitt Nr.3. Mit einer guten Annahme konnte Regisseur Stefan Adler nun ein variables Spiel aufziehen. Sicher wurde Satz 3 gewonnen (25:20) und es waren wieder alle Trümpfe auf Seiten der Elbestädter. Satz 4 sollte der entscheidende werden, daran ließ der USV zu Beginn kaum zweifeln. Doch je länger der Satz dauerte, desto mehr Unkonzentriertheiten schlichen sich in das Dresdner Spiel, so dass man im letzten Drittel die Führung der TSG überlassen musste. Rolf Petters brachte mit Philipp Reiche nochmal einen frischen Mann. 2 Angriffsfehler besiegelten letztendlich den 2:2 Ausgleich. (21:25)

Wie schon vor einer Woche hieß es Tie-Break. Wie gegen Erfurt verpasste man den Start und musste abreißen lassen. Mit einer Energieleistung konnte man zum 11:11 aufschließen, doch kurz darauf stand es 11:14 aus Sicht der Dresdner. Doch wieder hielt man dagegen und konnte sich auf 13:14 heranspielen, bis eine fragwürdige Schiedsrichterentscheidung das Spiel zu Gunsten der Gäste entschied. Letztendlich kann man die Niederlage aber nicht vom Schiedsgericht abhängig machen, dafür waren die Leistung über das gesamte Spiel zu unkonstant. Wie gegen Erfurt musste man innerhalb von 6 Tagen die 2. unglückliche Niederlage einstecken. Das nächste Spiel findet am kommenden Samstag 15:00 Uhr auswärts gegen den VC Altenburg statt. Dann heißt es wieder neues Spiel neues Glück.

Ein besonderer Dank gilt unseren weiblichen Fans die unsere Mannschaft ohne Ermüdungserscheinungen anfeuerten.

Bericht von: Robert Liebscher